Durch die Neugestaltung wird „ancien-site.fr“ in „nouveau-site.fr“ geändert. Eine „.htaccess“-Regel leitet alles auf die Startseite um – tausend Artikel verlieren ihre URL. Schlimmer noch: „www“ erzwingt HTTPS, das auf den Apex verweist, der auf „www“ verweist. Die Site wird „nicht mehr geladen“: Dies ist kein Hosting-Fehler, es handelt sich um eine Umleitungsschleife.
Dieses Szenario tritt auch bei einem Registrarwechsel, einem Markenzusammenschluss oder einer Migration auf einen neuen Host auf. Jede Ebene – DNS, TLS-Zertifikat, CDN, Webserver – kann ihre eigene Regel hinzufügen. Ohne Mapping häufen Sie HTTP-Sprünge an, die niemand mehr versteht, weder Google noch Ihr Support-Team.
Domain-Weiterleitungen verbinden alte und neue Adressen. Bei schlechter Umsetzung kosten sie SEO, verzerren Analysen und untergraben das Vertrauen. Bei ordnungsgemäßer Ausführung bewahren sie den Datenverkehr vor Migration oder Rebranding. Der Unterschied ist oft auf eine Stunde Mapping vor der DNS-Änderung zurückzuführen.
Arten von Weiterleitungen und Verwendungen
Jeder Mechanismus reagiert auf einen anderen Fall. Der 301 signalisiert einen dauerhaften Wechsel der URL oder Domain und bündelt im Prinzip SEO-Signale. Der 302 eignet sich für vorübergehende Tests oder kurze Wartungsarbeiten – wenn er monatelang an Ort und Stelle bleibt, entstehen Unklarheiten für die Motoren. 308 behält die HTTP-Methode bei, was in seltenen API-Fällen nützlich ist.
Ein CNAME- oder ALIAS-DNS verweist einen Namen auf einen anderen Host, ersetzt jedoch keine HTTP-Umleitung, wenn sich die sichtbare Domäne ändert. Meta-Refresh sollte vermieden werden: schwaches Signal, schlechte Benutzererfahrung.
| Code/Mechanismus | Verwendung | SEO | |
|---|---|---|---|
| 301 | Permanente URL-/Domain-Änderung | Konsolidierungssignal | |
| 302 | Temporär (A/B, kurze Wartung) | Keine langfristige Konsolidierung | |
| 308 | Permanent, POST-Methode beibehalten | Seltene API-Fälle | |
| CNAME / ALIAS | DNS-Verweis, nicht allein HTTP-Umleitung | Bei abweichender Domain | mit 301 ergänzen |
| Meta-Aktualisierung | Vermeiden | Schwaches Signal, schlechte UX |
Vermeiden Sie klassische Locken
Beginnen Sie mit der Zuordnung des gesamten Ablaufs: http zu https, Apex zu www oder umgekehrt – nur ein Hop, nicht zwei widersprüchliche Regeln. Testen Sie mit „curl -IL https://example.com“, bis Sie einen Code 200 erhalten, wobei maximal drei bis fünf Sprünge akzeptiert werden.
Aktivieren Sie HSTS erst nach der HTTPS-Stabilisierung. Bevor Schleifen behoben werden, kann HSTS den Zugriff stundenlang blockieren. Für Multidomain muss jede Domain ein eindeutiges kanonisches Ziel haben. Richten Sie auf der CDN-Seite die Kanten- und Ursprungsregeln aus, um eine doppelte Umleitung auf demselben Pfad zu vermeiden.
Häufiger Fehler: SSL-Zertifikat am Apex, CNAME www zum CDN, CDN-Seite, die zum Apex weiterleitet – garantierte Schleife.
Domain-Migration: SEO bewahren
Inventarisieren Sie zunächst vorhandene URLs über einen Crawl oder eine Sitemap. Erstellen Sie eine alte URL → neue URL-Tabelle mit Eins-zu-eins-301s – keine globale Weiterleitung zu „/“. Erklären Sie die Änderung in der Search Console, veröffentlichen Sie die Sitemap der neuen Domain, überwachen Sie dann 404-Fehler und korrigieren Sie die am häufigsten besuchten Seiten.
Interne Links aktualisieren: Verlassen Sie sich nicht ewig nur auf 301-Nummern. Wenn die Migration mit einem Hostwechsel zusammenfällt, koordinieren Sie sich mit dem Leitfaden Auswahl einer Cloud-Region, um zwei ungetestete gleichzeitige Umstellungen zu vermeiden.
Oben: Die Weiterleitung ist eine für Google sichtbare technische Schuld
Entscheide dich und gehe ohne blinden Fleck voran
Zeichnen Sie den http-, https- und www-Fluss vor allen DNS-Änderungen und testen Sie ihn dann nach jeder Änderung mit Curl und einem Schleifenerkennungstool. Ordnen Sie bei der Migration 301-URLs nach URL zu, anstatt alles an die Startseite zu senden. Vergleichen Sie Hosts, die die Verwaltung von Weiterleitungen über unser Verzeichnis klar dokumentieren und validieren Sie den vollständigen Pfad über einen privaten Browser und ein Befehlszeilentool.
Häufig gestellte Fragen
301 oder 302 für einen dauerhaften Domainwechsel?
Verwenden Sie 301 für eine dauerhafte Überweisung – normalerweise werden Empfehlungssignale übertragen. Reservieren Sie den 302 nur für vorübergehende Tests; Google behandelt möglicherweise eine 302, die zu lange dort verbleibt, anders.
Wie erkennt man eine Umleitungsschleife?
Führen Sie „curl -IL https://domain.tld“ aus, verwenden Sie ein Tool zur Weiterleitungsprüfung oder überprüfen Sie die Registerkarte „Netzwerk“ der Entwicklertools. Eine Schleife entspricht A → B → A oder einer kreisförmigen Zeichenfolge http/https/www.
Umleitung auf DNS oder Server?
Die HTTP (301)-Weiterleitung sollte idealerweise auf der Server- oder CDN-Seite geschrieben werden – das ist sauberer für SEO. Eine DNS-Umleitung oder Meta-Aktualisierung ist weniger gut; Der Parkscheinbeamte ist oft schlecht konfiguriert.
Domain-Migration ohne SEO-Verlust?
Wenden Sie 301s auf alle nützlichen URLs mit einer alten → neuen Tabelle an, erklären Sie die Änderung in der Search Console, veröffentlichen Sie die Sitemap der neuen Domain und überwachen Sie auf 404s – nicht nur die Startseite.
Vor der Veröffentlichung einer Umleitungsregel ein Befehl: „curl -IL“. Wenn die Zeile zwischen zwei URLs blinkt, haben Sie nicht migriert – Sie haben Ihre Besucher ausgesperrt.
